Vergleich

10-Parameter-Vergleich von
Parameter: Solar-Wasserstoff-Technik Pflanzenöl-Technik
Vergleich: Vorteil von H 2 CHO
Verbrennung: 2 H2 + O2 à 2 H2O C60H12006 + 87 O2
à 60 CO2 +60 H2O
Gewinnung: Elektrolyse E:
2 H2O à 2 H2 + O2
Energie für: E = 150%*
Verflüssigung = 130%*
Ölpflanzenanbau
Ölsaat-Pressung
Anbau = 12%*
Pressung = 3%*
Lagerung: als Gas (Druckspeicher)
als Flüssigkeit (Kryotanks)
als Metallhydrid
insgesamt problematisch:
hohe Energie-Zufuhr,
hohe H2-Verluste
normal flüssig in Stahl-/ Kunststofftanks

problemlos:
ohne Energie-Z.!
ohne Verluste!

Transport: als Gas + Flüssigkeit:
aufwendig + riskant
als Metallhydrid:
s. schwer: 3 kg/kWh
problemlos:
schwer entzündbar,
nicht explosiv
leicht: <0,1 kg/kWh
Energiedichte: 2,3 kWh/Liter (flüssig) 9,2 kWh/Liter
Kosten: > 2,5 Euro/Liter ca. 50 ct/Liter
Technologie: Brennstoffzelle:
sehr komplex, anfällig,
keine Langzeit-Erfahrung
noch sehr teuer!
Pflanzenölmotor, Pflanzenöl-BHKW
einfach, bewährt
schon erschwinglich
Sozialverträglichkeit: großindustriell,
zentralisiert,
evtl. hohe Abhängigkeit
landwirtschaftlich, dezentralisiert
geringe Abhängigkeit
Umwelt-
Verträglichkeit:
Flüchtigkeit, Gefahr in Stratosphäre: mögliche Reaktion mit O3 H geht nicht verloren, biol. voll abbaubar,
CO2-neutral!
Umsetzbarkeit: H2-Anlagen nur als
Pilot-Anlagen,
Brennstoffzelle
nicht marktreif!
sofort umsetzbar:
> 1000 Autos vorh. Kraftstoff billiger als Benzin + Diesel
Ergebnis Nur Verbrennung ist von Vorteil für H2-Technik;
alle anderen 9 Parameter zum Vorteil der Pflanzenöl-Technik!
Fazit:

Pflanzenöl-Technik schneidet i. a. R. erheblich besser ab

 

Vergleich von Pflanzenölen mit Biodiesel

Parameter: Pflanzenöl
unveränderter Naturrohstoff
Biodiesel
aufwendig verestertes Pflanzenöl-Derivat
Einheit
1. Physikal. Kennwerte
– Dichte
– kinemat. Viskosität
– Flammpunkt
– Gefrierpunkt

0,90 – 0,92
60 – 80
> 220
–8 bis –18

0,88
7 – 8
135
–12

(kg/l, 20ºC)
(mm2/s; 20ºC)
(ºC)
(ºC)

2. Chem. Kennwerte
– Phosphor-Gehalt
– Schwefel-Gehalt
– Chem. Verhalten

< 15
< 10
reaktionsträge und neutral

 

< 115
< 100
reaktiosfreudig,
Lösungsmittel,
hygroskopisch

(mg/kg)
(mg/kg)

3. Energiedichte 9,2 8,9 (kWh/l)
4. Gewinnung
– Arbeitsaufwand

a) Saat-Reinigung
b) Kalt-Pressung
c) Rohöl-Filterung

a) Saat-Reinigung
b) Dampf-Erhitzung
c) Heiß-Pressung
d) Hexan-Extraktion
e) Abdestillation (Hexan)
f)  Rohöl-Entschleimung
g) Öl-Raffination
h) Umesterung

– Energieaufwand
Ölpflanzen-Anbau
Öl-Gewinnung
Umesterung
Glyzerin-Gutschrift

12 %
13 %

12 %*
19 %*
13 %*
–5 %*

 Insgesamt 15 %* 29 %
5. Transport und Lagerung völlig unproblematisch höheres Risiko:
leicht entflammbar, weniger umweltverträglich
 
6. Umwelt-      verträglichkeit
–  biol. Abbaubarkeit
–  Wassergefährdung:
–  Human-Toxizität

–  Stoffkreisläufe

sehr rasch
keine (Stufe 0)
i.d.R. ungiftig.
gutes Speiseöl
leicht zu schließen

verzögert
geringe (Stufe 1)
wegen Umesterung
ungenießbar, giftig
nur aufwendig zu realisieren

7. Sozial-
7. Verträglichkeit

–  Strategie:
–  Logistik:
–  Transportwege:
–  Verwundbarkeit:
–  Regionale
 Wertschöpfung:

 

dezentral, klein
einfach
kurz
gering

hoch

zentral, groß
komplexer
länger
höher

gering

8. Kosten
–  Anpassung bzw.     Umrüstung Motoren    (derzeit Einzelstücke)
–  bei Serienfertigung
–  Treibstoff-Produktion
–  Treibstoff-Preise

1.500 – 4.500

< 250
0,25 – 0,40
0,45 – 0,55


250 – 500

< 250
0,45 – 0,60
0,70 – 0,85


Euro je Motor

Euro je Motor
Euro je Liter
Euro je Liter

* bezogen auf den volumetrischen Energiegehalt des gewonnenen Kraftstoffs (100%)
Quellen: CARMEN (2000), ELSBETT (1999), HARTMANN & STREHLER (1995), WAGNER (2000), WIDMANN (1998)